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 19.06.2018

 

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Die Feuerwehr in Waldlaubersheim
früher und heute *

* Grundlagen dieses Beitrages sind Recherchen historischer Unterlagen der Feuerwehr Waldlaubersheim und Texte der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Waldlaubersheim von 1985. Verfasser der Festschrift war Bürgermeister Heinz Reimann ( 2001), der sich den Namen „Dorfchronist Waldlaubersheims“ verdient.

 

Hab und Gut vor Schadensfeuer zu bewahren, war früher immer eine Selbstverständlichkeit unter Nachbarn. In Waldlaubersheim kann man auch die seit Jahrhunderten existierenden Zünfte als Feuerwehren bezeichnen. Nach den Zunftordnungen hat jeder Zunftbruder die Pflicht, zu helfen, wo Hilfe notwendig wird.

 

Gerät hatte es in grauer Vorzeit außer Viehtränkeeimern keine gegeben. Nach Überlieferungen haben die Gemeinden um 1700 für brauchbares Gerät zur Feuerbekämpfung gesorgt. Dazu gehörten Wasserbehälter aus Leder, lange Leitern und auch Feuerhaken an langen Stangen (Einreißhaken).

 

In Unterlagen aus dem Jahre 1819 wurde von einem Waldlaubersheimer Gelderheber berichtet. Durch dessen Unterstützung war es möglich, die Feuerspritze instand zu setzen. Sie sei mehrfach wegen eines Defektes zur Reparatur nach Kreuznach gebracht worden, was einen erheblichen Aufwand nach sich zog. Insofern ist davon auszugehen, dass es bereits zu dieser Zeit ein mit entsprechendem Gerät ausgestattetes Brandwesen gegeben haben muss.

 

Als der Umgang mit den Geräten geübt werden musste, und immer neue Erkenntnisse in der Brandverhütung und Brandbekämpfung aufkamen, wurde die Pflichtfeuerwehr eingeführt. Verpflichtet waren alle Männer vom 18. bis zum 60. Lebensjahr. Im Jahre 1835 baute man in Waldlaubersheim neben der Hahnenbachbrücke, etwa am Standort des heutigen Feuerwehrhauses, ein Wach- und Feuerwehrhaus. Für die Ausrüstung der Feuerwehr war dort fast 150 Jahre ausreichend Platz. Unter der Dachtraufe hingen die Leitern und Feuerhaken. Neben der Brücke wurde durch den Bach eine Furt (Durchfahrt) gebaut. Bei Feuersbrunst konnten die Fuhrwerke in dieser Furt Wasser aufnehmen und zur Brandstelle transportieren.

 

Eine große Anschaffung gab es um 1900 mit dem Kauf einer fahrbaren Spritze. Es war ein gefederter Wagen, der von Pferden gezogen werden konnte, aber im Ort durch Menschenkraft bewegt wurde. Zwischen den Achsen war die Pumpe (Kolbenpumpe), welche von je drei Mann an zwei Holmen bedient wurde.  Auch wurden damals die ersten Schläuche angeschafft.
Viel schlagkräftiger wurde die Wehr nach dem Bau der Wasserleitung, welche 1908 vom Trollbachverband verlegt wurde. Die Zeit der Menschenkette zum Transport der Eimer war zu Ende. Eine ausreichende Anzahl Hydranten waren im Ort verteilt. Das entstandene Hydrantennetz war ein großer Fortschritt für die Löschwasserversorgung Waldlaubersheims.

 

Die Pflichtfeuerwehr bestand bis 1935. Dann, mit Einführung eines neuen Gesetzes über die Feuerlöschpolizei, wurde die Feuerwehr zu einer Polizei-Hilfstruppe. Äußerlich erkennbar an der bisherigen blauen Uniform der preußischen Polizei, dazu auch die Dienstrangabzeichen.
Damals rief Bürgermeister Georg Gräff zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr auf. Es meldeten sich auch 26 Freiwillige zum Dienst, so dass mit 2 Gruppen geübt werden konnte.
Eine genaue Aufzeichnung über die Namen gibt es nicht, weil lückenlos erst seit 1962 berichtet wurde. So konnte sich Bürgermeister Reimann bei seiner Recherche im Jahre 1985 neben diversen Dokumenten, nur an den Erzählungen der vier noch lebenden Mitbegründern orientieren. Es waren: Hugo Woog, Adolf Simon, Jakob Poß und Hans Daudistel. Die meisten Gründungsmitglieder sind im Krieg gefallen oder vermisst, einige sind verstorben. Erster Wehrleiter wurde der Schreinermeister Jakob Schnipp, welcher nach 2 Jahren an Wilhelm Woog weitergab. Es gab eine geordnete Ausbildung mit den vorhandenen Gerätschaften und bereits 1938 konnte bei einem Großbrand in der Waldstrasse die Wehr ihre Stärke beweisen. Von der Straße her mit 2 C-Rohren am Hydranten und aus dem Bach mit der Handpumpe, konnte das Feuer bekämpft, und die Nachbargehöfte geschützt werden.

Nur ein Jahr später, im Spätsommer 1939, brannte die mit Heu und Stroh gefüllte Scheune der Viehhandlung Gilbert aus. Die Wehr rettete 8 Stück Großvieh aus dem Stall und hatte alle Kraft aufwenden müssen, die nebenliegende Scheune und das Wohnhaus zu retten. Niemand hatte Nachbarwehren alarmiert, wie es heute zur effektiven Brandbekämpfung der Fall ist.

Sonst war die Wehr in den Folgejahren, außer bei Flächenbrand oder kleinen Waldbränden und einige Brände im Ort, nicht ernsthaft gefordert worden. Dass es später nicht mehr so leicht brannte, wie zuvor in den engen Hofraiten (landwirtschaftliche Anwesen), ist auf die geänderte Gebäudenutzung und brandschutztechnische Entwicklung zurückzuführen. Überall lag früher Heu und Stroh für die Viehhaltung und oft wurde auch mit offenem Licht z.B. beim Füttern hantiert.

 

Trotz mehrerer Jahrzehnte ohne Großfeuer kann aber auch nicht auf eine schlagkräftige Wehr verzichtet werden. Deshalb wurde nach dem Krieg (1939 bis 1945), während dem die Wehr zu tagelangen Einsätzen beim Bombenangriff in Bad Kreuznach und Windesheim eingesetzt war, die Ausrüstung auf den damals neuesten Stand gebracht. So bekam die Wehr 1952 die erste Motorpumpe (Tragkraftspritze - TS4), die in der Minute 400 Liter Wasser förderte. Auf einem Einachshänger (Tragkraftspritzenanhänger -TSA) war diese Pumpe mit allen Schläuchen zu transportieren. Im Ort wurde der Anhänger geschoben, und für Auswärtsfahrten an einen Traktor gehängt. Jetzt war die Wehr in der Lage, auch für ein größeres Feuer den ersten Angriff zu leisten.
In dieser Zeit hatte die Wehr auch große Erfolge bei Wettkämpfen auf Amts- und Kreisebene.
Zur Anschaffung dieser Geräte hatte man einen Sonderhieb im Gemeindewald geschlagen.
Nach einer Quittung hat man am 19.12.1953 den Betrag von 200,30 DM als Spende an die Amtskasse Langenlonsheim gezahlt, für die Anschaffung einer Sirene. Waldlaubersheim gehörte von 1938 bis 1970 zur Verbandsgemeinde Langenlonsheim. Das Geld war aus der Bürgerschaft gekommen.

 

Das alte Feuerwehrhaus von 1835 erhielt noch in den 1950er Jahren einen Schlauchtrockenturm. Man brauchte die Schläuche nicht mehr unter der Dachtraufe auf den Leitern trocknen. Die Anschaffung war aber bald überflüssig, weil der Kreis eine Wasch- und Trocknungsanlage baute und für die Gemeinden diese Arbeit übernahm.
Bedingt durch die heutigen Materialien der eingesetzten Schläuche, ist ein derartiger Aufwand nicht mehr nötig. Verschmutzte Schläuche werden bei der Stützpunktfeuerwehr in Stromberg getauscht, dort gereinigt, getrocknet und ggf. repariert.

 

In der Zeit von 1950 bis 1960 gab es wenigen Einsätze, mal hatte es dem alten Dreschplatz (heute zwischen Gänseweide und Bingerstraße), im Wald (auf der Heide) und im Rother Wald gebrannt.

 

Schon 1964 hatte sich das Problem der Verfügbarkeit der Einsatzkräfte während der Tageszeit aufgetan. Um die Schlagkraft der Waldlaubersheimer Feuerwehr wiederzuerlangen kam immer wieder die Forderung nach einer Pflichtfeuerwehr auf.
Dieses Problem besteht auch heute nach wie vor. Durch Parallelalarmierung wird aber immer eine ausreichende Einsatzstärke erreicht.

 

1966 kam zu der TS4 eine neue TS8 mit VW-Motor (800 Liter/min bei 8 bar). Im Bachbett neben dem Feuerwehrhaus baute man einen Brandweiher, um im Bedarfsfall ausreichend Wasser zu haben. Auf die Wasserleitung von 1908 war kein Verlass mehr, weil die Rohre in den vielen Jahrzehnten an Durchlaufmenge verloren.

 

Eine weitere große Anschaffung war im Spätjahr 1966 der Kauf eines Kleinlöschfahrzeugs.
Es war ein VW Bus mit 28 PS und einer feuerwehrtechnischen Beladung für den Einsatz einer Gruppe (9 Einsatzkräfte). Die bereits vorhandene TS8 konnte nun mit diesem Fahrzeug transportiert werden.
Die Wehr war nun auch in der Lage, Nachbarschaftshilfe (Einsatz in Nachbargemeinden) zu leisten.

Ebenso wurde 1966 eine neue Sirene auf der damaligen Lehrerwohnung errichtet.

 

Das Feuerwehrhaus wurde 1967 renoviert.

Auszug aus dem Inventar im Jahre 1967:

1 PKW
1 TSA
1 TS4
1 TS8
10 Uniformen (bei mind. 15 Feuerwehmännern)
2 Blinklampen
300 m B-Schlauch
210 m C-Schlauch
4 Masken
20 Hydranten in der Ortsgemeinde
1 Sirene
Dies wurde in der Generalversammlung von 1967 als „für eine kleine Wehr eine ganz respektable Ausrüstung“ bezeichnet.

 

Da sich viele Mitbürger zur Feuerwehr zählten, aber keinen aktiven Dienst verrichteten, wurde auf Vorschlag des Bürgermeisters 1969 ein Verein „Förderer der Feuerwehr“ gegründet. Die zu Anfangs 19 Mitglieder haben mittlerweile ihre Zahl auf über 120 (Stand Mai 2016) ausgebaut. mehr…

 

Nach dem Landesgesetz über den Brandschutz und die Technische Hilfe aus dem Jahre 1974, ging die Trägerschaft der Wehr an die Verbandsgemeinden über. Somit ist im Haushaltsplan der Ortsgemeinde, der eine Quelle für diese Recherche bildete, nichts mehr über die Feuerwehr erschienen. Die Bezeichnung des örtlichen Wehrleiters wurde in Wehrführer umbenannt. Der Dienstgrad des Wehrleiters wurde ab diesem Zeitpunkt auf Verbandsgemeindeebene eingerichtet, und den örtlichen Wehrführern übergeordnet.
In diesem Jahr kam die Wehr bei einem Großbrand in Schweppenhausen zum Einsatz.

 

Im Jahre 1977 wurde auf dem Horet (Wald zwischen Waldlaubersheim und Waldalgesheim) ein Großbehälter für 2.500 m³ Trinkwasser gebaut und die Leitungen dorthin von Windesheim neu verlegt. So kann man heute bei Bedarf ausreichend Wasser in das Dorf transportieren. Auf den Brandweiher im Bachbett konnte man verzichten. Er war auch dauernd mit Geröll und Anschwemmgut verstopft.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Waldlaubersheim hat 1981 den St. Martinszug in Waldlaubersheim eingeführt. Die Aktiven und "Aktiv-Gebliebenen" samt Anhang kümmern sich seit dem mit Freude um Organisation, Verkehrssicherung, Martinsfeuer sowie Verpflegung. Jedes Kind erhält einen Martinsbrezel.

 

Das alte Feuerwehrhaus erhielt auch noch eine neue Dacheindeckung. Der Verfall war aber nicht aufzuhalten. Das Sandsteinmauerwerk mit dem Horeter Sand verfiel immer mehr. Die Verbandsgemeindeverwaltung Stromberg entschloss sich 1982 für den Abriss des Hauses. Für die Einfassungen interessierte sich das Freilichtmuseum Sobernheim.
Das heutige Feuerwehrhaus konnte 1983 eingeweiht werden. Es enthält einen für das damalige Fahrzeug ausreichend großen Geräteraum, einen Mannschaftsraum und Toiletten. Der Vorplatz lässt sich bei Übungen nutzen, was zuvor auf der Durchfahrtsstrasse stattfinden musste. Ebenso wird der Vorplatz als Parkplatz für Fahrzeuge der alarmierten Einsatzkräfte genutzt, wenn dort nicht gerade anderer Fahrzeuge abgestellt sind.

 

Im Jahre 1990 wurde nach 24 Einsatzjahren das Feuerwehrfahrzeug gegen ein zeitgemäßes ausgetauscht. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ist ein VW LT 31 mit 6 Sitzplätzen und einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe (9 Einsatzkräfte). Die vorhandene TS8 ist im Heck verlastet. 1999 wurde eine Halterung für die vierteilige Steckleiter auf das Dach nachgerüstet.
Das bisherige Fahrzeug verrichtete noch viele Jahre zuverlässig seinen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Eckenroth.

 

Da auch die TS8 im Jahre 2003 nach rund 37 Einsatzjahren ersetzt werden musste, erhielt die Wehr eine neue TS8 mit BMW-Motor, Trokomat und E-Starter.

 

Nachdem der Platz des St. Martin-Feuers in den Pfarrgarten verlegt wurde, änderte sich 2007 auch die Streckenführung des St. Martinszuges. Die Route erstreckt sich auf knapp 1 km, und verläuft vom Feuerwehrhaus um die Dorfeiche, in die Windesheimer Strasse durch die Waldstrasse in die Ärmelgasse, die Binger Strasse hinunter, bis der Zug an der Kirche einbiegt, zum dortigen Feuer. Der Ausklang findet am Feuerwehrhaus statt.

 

Nach dem Hochwasser 2008 wurde erkannt, dass mit der vorhandenen Pumpe keine Hilfe bei "zu wenig" Wasser im Keller erfolgen kann. Da mit weiteren Unwettern in der Zukunft, und somit gleichen Erfordernissen gerechnet werden muß, wurden kurzerhand 2 Kellerentwässerungspumpen angeschafft. Diese wurden anteiliger von der Ortsgemeinde und dem Verein Freunde der Feuerwehr finanziert  – in der Hoffnung diese nicht zu brauchen.

 

Es ist soweit, zum 75-jährigen Bestehen erhält die Freiwillige Feuerwehr Waldlaubersheim im Jahre 2010 eine Homepage.

 

Die Entwicklung schreitet weiter. Seit 2010 werden bereits ältere TSF in der Verbandsgemeinde Stromberg ersetzt. Voraussichtlich bis zum Jahr 2018 ist auch die Ersatzbeschaffung für das dann 28 Jahre alte TSF der Freiwilligen Feuerwehr Waldlaubersheim vorgesehen. Nach bisherigem Stand wird das neue Fahrzeug ein TSF-W sein. Die entscheidenden Vorteile werden der mitgeführte Wasservorrat von 700 Litern und ein Lichtmast sein.

 

Im Januar 2012 sammelten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waldlaubersheim erstmals die ausgedienten Weihnachtsbäume in Waldlaubersheim ein.

 

Im Februar 2013 haben zwei unserer Kameraden die Prüfung zum Atemschutzgeräteträger bestanden. Somit hat die Wehr erstmals die Zahl von 5 einsatzbereiten Atemschutzgeräteträger erreicht. Für unsere künftigen Einsätze ist dies von großer Bedeutung, da eine Vielzahl von Aufgaben das Tragen eines Atemschutzgerätes voraussetzen.
Im April 2013 wurde an zwei Wochenenden Schulungen für Digitalfunk durchgeführt, an der acht Kameraden unserer Wehr erfolgreich teilnahmen. 
Im September 2013 wurde intensiv mit den Digitalfunkgeräten geübt und am 28.September in einem Stresstest die Leistungsfähigkeit des Netzes auf die Probe gestellt. Die Situation in der VG ist mittlerweile soweit, daß voraussichtlich im Jahre 2014 alle Wehren mit Digitalfunk ausgestattet sein werden und nur noch digital funken.

Im Oktober 2013 wurde ein Beleuchtungssatz angeschafft. Hierzu gehören:
 - Beleuchtungseinheit "Quicklight LED 50" mit 2 x 50 Watt LED-Strahler (5200 Lumen)
 - Leitungsroller (für den Feuerwehreinsatz zugelassene Kabeltrommel mit 50 m Kabel)
 - Stativ zur Aufnahme der Belechtungseinheit (Höhe bis zu  ca. 4,50 m)
 - Spannungswandler, eingebaut in das TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug).
Mit dem Spannungswandler wird die Bordspannung von 12 Volt auf 230 Volt umgewandelt. Er ist für Geräte bis zu 1200 Watt geeignet. Durch den Einsatz des Stromwandlers ist die Neuanschaffung eines Stromgenerator umgangen worden.

 

Am 22. Februar 2014 absolvierte unser Kamerad Felix Poss die Prüfung zum Atemschutz- geräteträger. Er wird im März ein CSA*-Seminar besuchen. Eine erfolgreiche Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger ist Voraussetzung für dieses Seminar. Zuvor hatte er am 23. November 2013 die Prüfung zum Sprechfunker bestanden. Diese war wiederum Voraussetzung für seine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger.  (*CSA = Chemikalienschutzanzug)

Es sind 6 Atemschutzgeräteträger in unserer Wehr aktiv.

Am 14. Juli 2014 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung unseres Fördervereins statt, um den Förderverein in das Vereinsregister einzutragen und die Gemeinnützigkeit anerkennen zu lassen.
Die Gemeinnützigkeit wurde am 24.07.2014 anerkannt. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 04.08.2014. Der Förderverein heißt "Freunde der Feuerwehr Waldlaubersheim e.V."

Seit September 2014 funkt die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Stromberg digital.

 

Im Herbst 2015 absolvierte unser Wehrführer die Ausbildung zum Zugführer an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz in Koblenz. Er eignete sich hierbei Taktiken zur Bewältigung von Einsätzen an, bei denen Einsatzkräfte in Zugstärke (22 Einsatzkräfte) bzw. eines erweiterten Zuges (max 30 Einsatzkräfte) beteiligt sind.

Am 11. Dezember 2015 beschloß der Verbandsgemeinderat einstimmig:
Für die Freiwillige Feuerwehr Waldlaubersheim wird nicht ein TSF-W, sondern ein MLF bestellt.
Und nicht ein kleines, nein - ein MLF auf MAN 8.180 7,49 t Fahrgestell, mit 1.000 l Wasser, Lichtmast und viel Platz für hilfreiche Zusatzbeladung. Im Januar 2016 soll die Bestellung, die Auslieferung Ende 2016
erfolgen.

 

Im Sommer 2016 wurden die Feuerwehreinheiten der VG bei zahlreichen Unwettereinsätzen gefordert. Unsere Einheit war mehrmals im Einsatz, auch im Ort selbst. Der umfangreichste Einsatz war am 24. Juni in Stromberg.
Im Juni 2016 wurde erstmalig der Tag der Feuerwehr Waldlaubersheim auf dem Viktoriaplatz gefeiert.
Die Auslieferung des MLF wurde auf April 2017 verschoben.

 

 

Fortsetzung folgt ...

 

 

 

Die Wehrleiter / Wehrführer*
der Freiwilligen Feuerwehr Waldlaubersheim
* Änderung des Landesgesetzes über den Brandschutz und der Technischen Hilfe im Jahre 1974

 

Bei der Gründung der Wehr 1935 war der Schreiner Jakob Schnipp erster Wehrleiter bis 1937.

1937 bis 1959 übernahm Wilhelm Woog das Amt.

Von 1959 bis 1962 leitete Helmut Ihsen die Wehr.

1962 bis 1963 sprang Wilhelm Woog noch einmal ein, und ist mit insgesamt 23 Wehrleiterdienstjahren, der Wehrleiter mit der längsten Dienstzeit unserer Wehr.

1963 bis 1964 war Wolfgang Stallmann Wehrleiter.

Ab 1964 bis zum Erreichen der Altersgrenze 1978 übernahm Fritz Fechter die Wehrleitung. Er schied nach 40 Jahren aktiver Feuerwehrtätigkeit aus, blieb darüber hinaus im Vorstand des Vereins Freunde der Feuerwehr Waldlaubersheim bis ins hohe Alter aktiv. Sein Stellvertreter war Reinhold Konrad bis er 1969 durch Erwin Hartmann und Ulfried Stallmann als gleichgestellte Stellvertreter abgelöst wurde.

1978 bis 1996 war Karl Wilhelm Gräff zunächst kommissarischer Wehrführer und schließlich Wehrführer. Sein Stellvertreter war Friedel Possmann.

Von 1996 bis Mai 2006 war Andreas Schnipp Wehrführer unserer Wehr.
Auch sein Stellvertreter war Friedel Possmann.

Seit Mai 2006 ist Dieter Werner Bäcker Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Waldlaubersheim. Stellvertretender Wehrführer von 2006 bis 2012 war Sven Pleines.
Von November 2012 bis 2014 war Christian Heintz stellvertretender Wehrführer.

Bei der Wahl im September 2016 wurde Dieter Werner Bäcker im Amt des Wehrführers bestätigt. Zum Stellvertreter wurde Andreas Schnipp gewählt.

 

 

 

Das Aufgabengebiet der Feuerwehr

Das Aufgabengebiet unserer Feuerwehr hat sich, nicht nur durch das in den letzten Jahren entstandene Gewerbegebiet, entscheidend gewandelt. Waren es in den früheren Jahren ausschließlich Brandeinsätze, zu denen unsere Wehr alarmiert wurde, so sind es heute häufiger Hilfeleistungseinsätze. Das Spektrum ist größer und verantwortungsvoller geworden. Es erstreckt sich von Unterstützung des Rettungsdienstes, Personensuche, ausgelaufene Betriebsstoffe und Gefahrstoffe,  Hochwassereinsätze, umgestürzte Bäume, Verkehrsunfälle, Flächen- und Wohnungsbrände
 … um nur einige Beispiele zu nennen.

Um die erfolgreiche Erfüllung unseres Einsatzauftrages sicher zu stellen, ist es für uns selbstverständlich, dass wir unser Wissen ständig auf dem aktuellen Stand halten und den Einsatz der Gerätschaften üben.

 

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